Prozesse modellieren, Aufgaben verteilen, Freigaben dokumentieren – in einer Plattform. PROzesse & Workflows bildet wiederkehrende Abläufe Ihres Hauses vollständig digital ab: von der grafischen Modellierung über die automatische Aufgabenverteilung bis zur revisionssicheren Freigabe – konfigurierbar ohne Programmierung.
Modellierung, Ausführung und Nachweis in einer Lösung.
PROzesse & Workflows ist eine webbasierte Workflow- und Prozessmanagement-Software (BPM) der RI-SE Enterprise GmbH und das Nachfolgeprodukt der Notes-Anwendung PERSOchange. Die Anwendung läuft serverseitig auf PHP, MariaDB und Apache – unter Windows Server oder Linux –, ist mandantenfähig und wird wahlweise on-premises oder als PaaS betrieben. Typische Einsatzfelder sind Personalprozesse (Eintritt, Wechsel, Austritt), mehrstufige Genehmigungs- und Freigabeverfahren, Organisations- und Verwaltungsabläufe sowie nachweispflichtige Belehrungen und Richtlinien.
Sie zeichnen Ihren Ablauf einmal auf einer grafischen Leinwand: welche Aufgaben es gibt, wer sie bearbeitet, in welcher Reihenfolge sie laufen und wovon der weitere Verlauf abhängt. Aus dieser Vorlage entstehen anschließend beliebig viele konkrete Vorgänge. Die Anwendung verteilt die Aufgaben zum richtigen Zeitpunkt an die richtigen Personen, erinnert an Fristen, holt erforderliche Freigaben ein und schließt den Vorgang ab, sobald alles erledigt ist.
Zwischen den Aufgaben liegt die eigentliche Intelligenz: Weichen verzweigen den Ablauf abhängig vom Ergebnis einer Vorgängeraufgabe oder von der Antwort in einem Formularfeld. Ein Prozess bildet damit alle Varianten in einem einzigen Modell ab, statt fünf fast identische Vorlagen zu pflegen. Angaben aus früheren Schritten erscheinen in späteren Aufgaben automatisch als schreibgeschützte Information – Mehrfacherfassung und Rückfragen entfallen.
Formulare, Genehmigungswege, Checklisten und Bildschirmaufbau werden über die Oberfläche konfiguriert – ohne Programmierung und ohne auf ein Release zu warten. Beim Start eines Vorgangs friert die Anwendung alle Vorgaben als Kopie ein: Spätere Änderungen an Ihren Vorlagen wirken nie rückwirkend in laufende Vorgänge. Jedes Haus arbeitet in einer eigenen Datenbank mit eigenen Benutzern, eigener Konfiguration und physisch getrennten Dokumenten.
Aufgaben werden per E-Mail mit Direktlink zugestellt. Der Empfänger öffnet seine Aufgabe mit einem Klick, ohne Anmeldung – oder mit Login-Pflicht, wenn Ihr Haus das so vorsieht. Beides ist eine reine Einstellung, kein Umbau.
Vom gezeichneten Ablauf über die laufende Bearbeitung bis zum lückenlosen Nachweis – in drei Schritten.
Aufgabenbausteine per Drag & Drop auf die Prozessleinwand ziehen, verbinden und mit Weichen versehen. Fristen, Verantwortliche, Formulare und Freigabeketten stellen Sie über die Oberfläche ein.
Aus der Vorlage entsteht ein konkreter Vorgang. Die Anwendung verteilt Aufgaben per E-Mail-Direktlink, erinnert an Fristen, holt Genehmigungen ein und überspringt Zweige, die nicht zutreffen.
Statuswechsel, Prüfentscheidungen, Genehmigungen und Weiterleitungen stehen mit Person und Zeitpunkt im Protokoll. Der abgeschlossene Vorgang bleibt genau so nachvollziehbar, wie er begonnen wurde.
Fünf Eigenschaften, die PROzesse & Workflows von Formularsammlungen und starren Checklisten unterscheiden.
Ihre Fachabteilung modelliert den Ablauf selbst – per Drag & Drop auf einer grafischen Leinwand. Aufgabenbausteine werden abgelegt, verbunden und mit Bedingungen versehen. Es braucht weder Programmierkenntnisse noch eine BPMN-Schulung.
Eine Weiche unterscheidet drei Zustände: Bedingung erfüllt – der Zweig startet. Bedingung nachweislich nicht erfüllt – der gesamte Zweig samt Folgeaufgaben wird automatisch und protokolliert als „nicht zutreffend“ abgeschlossen, ohne dass jemand eine überflüssige E-Mail erhält. Antwort noch offen – der Zweig wartet, statt zu raten.
Beim Start eines Vorgangs werden Vorlage, Genehmigungskette, Checkliste, Formular, Verantwortliche und Fristen als Kopie festgehalten. Änderungen an Ihren Vorlagen wirken ausschließlich auf künftige Vorgänge. Was vor einem Jahr entschieden wurde, ist heute noch exakt so nachvollziehbar.
Prozess und Aufgabe sind zwei getrennte Schutzobjekte: Wer eine Aufgabe bearbeitet, sieht nicht automatisch den gesamten Vorgang. Ein besonders geschützter Bereich bleibt ausschließlich dem Verfasser vorbehalten. Auch die Systemadministration ist ausdrücklich keine Superrolle – sie verwaltet die Anwendung, sieht aber ohne fachliche Beteiligung keine Prozessinhalte.
Jeder Mandant arbeitet in einer eigenen Fachdatenbank mit eigenem Anwendungsnamen, eigenen Benutzern und getrennt abgelegten Dokumenten. Eine Installation, eine Wartung, ein Update – auch für Verbund- und Rechenzentrumsbetrieb geeignet.
Vier Einsatzfelder, in denen sich der Aufwand für die Modellierung sofort auszahlt.
Eintritt, Wechsel und Austritt von Mitarbeitenden greifen über viele Abteilungen ineinander. Die Anwendung koordiniert alle Beteiligten, schützt sensible Angaben und weist jeden Schritt lückenlos nach.
Mehrstufige Freigaben mit Einzelentscheidern, Gremien oder Quorum – sequenziell oder parallel. Zustimmungen, Ablehnungen und Begründungen bleiben dauerhaft am Vorgang dokumentiert.
Beschaffung, Berechtigungsvergabe, Systemeinführungen, wiederkehrende Kontrollen: Standardabläufe laufen nach hinterlegten Regeln ab, statt von Zuruf und Erinnerungsvermögen abzuhängen.
Verpflichtungserklärungen, Arbeitsanweisungen und Richtlinien werden zur Kenntnis gegeben und aktiv bestätigt. Der Nachweis hält die genaue Textfassung fest, die zum Zeitpunkt der Bestätigung galt.
Dieser Mitschnitt stammt aus einem Webinar, das wir für eine Interessentengruppe durchgeführt haben. Erleben Sie in kompakter Form, wie aus einem gezeichneten Ablauf ein laufender Vorgang wird.
Erkunden Sie die wichtigsten Bausteine von PROzesse & Workflows – von der Prozessleinwand bis zur Datenübernahme aus Lotus Notes. Klicken Sie auf eine Kachel, um den Screenshot vergrößert anzusehen.

Fünf Kacheln führen zu allem, was Ihre Mitarbeitenden brauchen: einen neuen Prozess starten, laufende Vorgänge einsehen, eigene Aufgaben bearbeiten, Schablonen pflegen und die Anwendung verwalten. Anwendungsname, Logo und Kachelbilder passen Sie an Ihr Haus an.

Ein geführter Dialog zeigt alle Prozessvorlagen, für die der Anwender startberechtigt ist – nach Prozessarten gruppiert und durchsuchbar, mit Beschreibung und Aufgabenanzahl. Nach der Auswahl folgt nur noch die Gültigkeit: sofort starten oder zu einem Stichtag in der Zukunft.

Aufgabenbausteine ziehen Sie aus der Seitenleiste auf die Leinwand und verbinden sie zum Ablauf. Weichen verzweigen den Prozess anhand des Aufgabenstatus oder anhand einer Antwort im Formular – im Beispiel trennt der Werteknoten „Typ des Mitarbeiters“ den Weg für Bank- und Verbundmitarbeiter. Ein Ausgang kann mehrere Aufgaben gleichzeitig starten, ein Stopp-Knoten beendet einen Zweig bewusst.

Alle Aufgabenvorlagen liegen zentral, nach Prozessart gruppiert und durchsuchbar. Dieselbe Vorlage lässt sich in mehreren Prozessen verwenden – gepflegt wird sie nur an einer Stelle. Verantwortliche, Status und Herkunft sind auf einen Blick erkennbar.

Vier Schalter bestimmen den Charakter einer Aufgabe: reine Information ohne Frist, beim Prozessstart abwählbar samt allen abhängigen Folgeaufgaben, Stellungnahme-Bereich mit Texteditor und Anhängen sowie Lesezugriff auf das übergeordnete Prozessdokument. Jede Einstellung ist direkt im Formular erklärt.

Die Frist berechnet sich in Werktagen ab Aktivierung, ab Gültigkeitsdatum oder wird beim Start abgefragt. Der Erinnerungszeitpunkt ist frei wählbar: mit Vorlauf, am Fälligkeitstag oder erst mit Karenz danach – anschließend täglich, bis die Aufgabe erledigt ist. Hängt eine Aufgabe auf der Leinwand von anderen ab, wartet sie automatisch auf ihre Vorgänger.

Für Verantwortliche und zusätzliche Leser wählen Sie je Aufgabe zwischen drei Modi: fest vorgeben, als änderbaren Vorschlag hinterlegen oder erst beim Anlegen des Prozesses abfragen. Leserechte vergeben Sie an einzelne Personen, an Gruppen oder an ganze Kompetenzrollen.

Ist das Vier-Augen-Prinzip aktiv, gibt der Bearbeiter seine Aufgabe zur Prüfung weiter, statt sie selbst abzuschließen. Der Prüfer bestätigt die Umsetzung, schließt sie als nicht zutreffend ab oder weist sie mit Bemerkung zur Nachbesserung zurück – jede Runde landet nachvollziehbar im Protokoll.

Gliedern Sie eine Aufgabe in einzelne Schritte, jeder mit optionaler Erläuterung, die Reihenfolge per Ziehen änderbar. Aus „PC installieren“ wird eine abhakbare Liste – der Bearbeiter sieht seinen Fortschritt, und niemand muss sich auf Wissen im Kopf verlassen.

Ein Genehmigungsprofil besteht aus beliebig vielen Schritten mit Personen oder Gruppen. Je Schritt legen Sie fest, ob alle zustimmen müssen oder eine bestimmte Anzahl genügt, und ob er sequenziell auf die vorherigen wartet oder parallel läuft. Bei Gruppen zählen zur Laufzeit die aktiven Mitglieder.

Stellen Sie eigene Formulare aus Text-, Options-, Auswahl-, Zahlen- und Datumsfeldern zusammen und ordnen Sie die Reihenfolge per Drag & Drop. Solche Profile hängen wahlweise am Prozessdokument oder an einzelnen Aufgaben – und die erfassten Werte steuern über die Leinwand den weiteren Verlauf.

Entwürfe, Vorgänge in Genehmigung, aktive und abgeschlossene Prozesse liegen in getrennten Übersichten. Jeder Vorgang lässt sich aufklappen und zeigt seine Aufgaben mit Verantwortlichen, Typ, Frist und Status – vom Standardschritt über Vier-Augen bis zur Genehmigung.

Bestehende Vorlagen aus einer HCL-/Lotus-Notes-Anwendung übernehmen Sie über die Oberfläche – inklusive Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten und Checklisten. Ein folgenloser Prüflauf zeigt vorab, was der Import bewirken würde; bereits übernommene Vorlagen werden erkannt und übersprungen, sodass keine Dubletten entstehen.

Anwendungsname, Logo, Darstellungsbreite, Mailanbindung und Login-Pflicht für Aufgaben und Genehmigungen stellen Sie zentral je Mandant ein – durchsuchbar und ohne Eingriff in den Programmcode. Anpassungen brauchen kein neues Release.

Die Anwendung prüft auf Knopfdruck, ob eine neue Version vorliegt, und spielt sie direkt ein. Vor dem Update erzeugen Sie eine vollständige Sicherung der Mandantendatenbank. Für Server ohne Internetzugang steht der Weg über ein Offline-Paket bereit.
Bausteine, die im Alltag den Unterschied machen – von der persönlichen Aufgabenliste bis zum Löschprotokoll.
Wer bisher mit der Notes-Anwendung PERSOchange gearbeitet hat, nimmt seine Prozesse mit.
Prozess- und Aufgabenvorlagen werden inklusive Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten und Checklisten über die Oberfläche übernommen – ohne Export-Umwege und ohne Zutun eines Systemhauses.
Vor dem eigentlichen Import zeigt ein folgenloser Prüflauf, was passieren würde. Bereits übernommene Vorlagen erkennt die Anwendung und überspringt sie – Dubletten entstehen nicht.
Was in Notes eine starre Checkliste war, wird zum verzweigten Modell: Weichen, Genehmigungsprofile, Freifeldprofile und das Vier-Augen-Prinzip bilden Varianten in einem einzigen Prozess ab.
Bewährte Standards, keine Client-Installation, Betrieb im eigenen Haus oder als PaaS.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Anwendungstyp | Webanwendung, serverseitig |
| Serverumgebung | PHP 8.3, MariaDB, Apache |
| Betriebssystem | Windows Server oder Linux |
| Betriebsmodell | On-Premises oder PaaS |
| Mandantenfähigkeit | eigene Fachdatenbank je Mandant |
| Anmeldung | Benutzerkonto oder Active Directory |
| Arbeitsplatz | aktueller Webbrowser, keine Installation |
| Sprache | Deutsch |
| Zeitzone | Europe/Berlin |
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