PROzesse & Workflows – Abläufe, die sich selbst steuern

Prozesse modellieren, Aufgaben verteilen, Freigaben dokumentieren – in einer Plattform. PROzesse & Workflows bildet wiederkehrende Abläufe Ihres Hauses vollständig digital ab: von der grafischen Modellierung über die automatische Aufgabenverteilung bis zur revisionssicheren Freigabe – konfigurierbar ohne Programmierung.

Zeichnen statt programmieren Revisionssicher Mandantenfähig Made in Germany
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Jahre Entwicklungs­erfahrung
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Revisionssicher
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Kunden in D-A-CH
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Made in Germany

Ihre Abläufe. Ihre Regeln.

Modellierung, Ausführung und Nachweis in einer Lösung.

PROzesse & Workflows ist eine webbasierte Workflow- und Prozessmanagement-Software (BPM) der RI-SE Enterprise GmbH und das Nachfolgeprodukt der Notes-Anwendung PERSOchange. Die Anwendung läuft serverseitig auf PHP, MariaDB und Apache – unter Windows Server oder Linux –, ist mandantenfähig und wird wahlweise on-premises oder als PaaS betrieben. Typische Einsatzfelder sind Personalprozesse (Eintritt, Wechsel, Austritt), mehrstufige Genehmigungs- und Freigabeverfahren, Organisations- und Verwaltungsabläufe sowie nachweispflichtige Belehrungen und Richtlinien.

Sie zeichnen Ihren Ablauf einmal auf einer grafischen Leinwand: welche Aufgaben es gibt, wer sie bearbeitet, in welcher Reihenfolge sie laufen und wovon der weitere Verlauf abhängt. Aus dieser Vorlage entstehen anschließend beliebig viele konkrete Vorgänge. Die Anwendung verteilt die Aufgaben zum richtigen Zeitpunkt an die richtigen Personen, erinnert an Fristen, holt erforderliche Freigaben ein und schließt den Vorgang ab, sobald alles erledigt ist.

Zwischen den Aufgaben liegt die eigentliche Intelligenz: Weichen verzweigen den Ablauf abhängig vom Ergebnis einer Vorgängeraufgabe oder von der Antwort in einem Formularfeld. Ein Prozess bildet damit alle Varianten in einem einzigen Modell ab, statt fünf fast identische Vorlagen zu pflegen. Angaben aus früheren Schritten erscheinen in späteren Aufgaben automatisch als schreibgeschützte Information – Mehrfacherfassung und Rückfragen entfallen.

Konfigurierbar. Revisionssicher. Mandantenfähig.

Formulare, Genehmigungswege, Checklisten und Bildschirmaufbau werden über die Oberfläche konfiguriert – ohne Programmierung und ohne auf ein Release zu warten. Beim Start eines Vorgangs friert die Anwendung alle Vorgaben als Kopie ein: Spätere Änderungen an Ihren Vorlagen wirken nie rückwirkend in laufende Vorgänge. Jedes Haus arbeitet in einer eigenen Datenbank mit eigenen Benutzern, eigener Konfiguration und physisch getrennten Dokumenten.

Aufgaben werden per E-Mail mit Direktlink zugestellt. Der Empfänger öffnet seine Aufgabe mit einem Klick, ohne Anmeldung – oder mit Login-Pflicht, wenn Ihr Haus das so vorsieht. Beides ist eine reine Einstellung, kein Umbau.

So arbeiten Sie mit PROzesse & Workflows

Vom gezeichneten Ablauf über die laufende Bearbeitung bis zum lückenlosen Nachweis – in drei Schritten.

Ablauf zeichnen

Aufgabenbausteine per Drag & Drop auf die Prozessleinwand ziehen, verbinden und mit Weichen versehen. Fristen, Verantwortliche, Formulare und Freigabeketten stellen Sie über die Oberfläche ein.

Vorgang starten & laufen lassen

Aus der Vorlage entsteht ein konkreter Vorgang. Die Anwendung verteilt Aufgaben per E-Mail-Direktlink, erinnert an Fristen, holt Genehmigungen ein und überspringt Zweige, die nicht zutreffen.

Abschließen & nachweisen

Statuswechsel, Prüfentscheidungen, Genehmigungen und Weiterleitungen stehen mit Person und Zeitpunkt im Protokoll. Der abgeschlossene Vorgang bleibt genau so nachvollziehbar, wie er begonnen wurde.

Was die Anwendung besonders macht

Fünf Eigenschaften, die PROzesse & Workflows von Formularsammlungen und starren Checklisten unterscheiden.

Prozesse zeichnen statt programmieren

Ihre Fachabteilung modelliert den Ablauf selbst – per Drag & Drop auf einer grafischen Leinwand. Aufgabenbausteine werden abgelegt, verbunden und mit Bedingungen versehen. Es braucht weder Programmierkenntnisse noch eine BPMN-Schulung.

Verzweigungen, die den Unterschied kennen

Eine Weiche unterscheidet drei Zustände: Bedingung erfüllt – der Zweig startet. Bedingung nachweislich nicht erfüllt – der gesamte Zweig samt Folgeaufgaben wird automatisch und protokolliert als „nicht zutreffend“ abgeschlossen, ohne dass jemand eine überflüssige E-Mail erhält. Antwort noch offen – der Zweig wartet, statt zu raten.

Der Vorgang bleibt, wie er begonnen wurde

Beim Start eines Vorgangs werden Vorlage, Genehmigungskette, Checkliste, Formular, Verantwortliche und Fristen als Kopie festgehalten. Änderungen an Ihren Vorlagen wirken ausschließlich auf künftige Vorgänge. Was vor einem Jahr entschieden wurde, ist heute noch exakt so nachvollziehbar.

Berechtigung bis auf den einzelnen Schritt

Prozess und Aufgabe sind zwei getrennte Schutzobjekte: Wer eine Aufgabe bearbeitet, sieht nicht automatisch den gesamten Vorgang. Ein besonders geschützter Bereich bleibt ausschließlich dem Verfasser vorbehalten. Auch die Systemadministration ist ausdrücklich keine Superrolle – sie verwaltet die Anwendung, sieht aber ohne fachliche Beteiligung keine Prozessinhalte.

Ein Betrieb für viele Häuser

Jeder Mandant arbeitet in einer eigenen Fachdatenbank mit eigenem Anwendungsnamen, eigenen Benutzern und getrennt abgelegten Dokumenten. Eine Installation, eine Wartung, ein Update – auch für Verbund- und Rechenzentrumsbetrieb geeignet.

Wo PROzesse & Workflows seine Stärken ausspielt

Vier Einsatzfelder, in denen sich der Aufwand für die Modellierung sofort auszahlt.

Personalprozesse

Eintritt, Wechsel und Austritt von Mitarbeitenden greifen über viele Abteilungen ineinander. Die Anwendung koordiniert alle Beteiligten, schützt sensible Angaben und weist jeden Schritt lückenlos nach.

Genehmigungs- & Freigabeverfahren

Mehrstufige Freigaben mit Einzelentscheidern, Gremien oder Quorum – sequenziell oder parallel. Zustimmungen, Ablehnungen und Begründungen bleiben dauerhaft am Vorgang dokumentiert.

Organisations- & Verwaltungsabläufe

Beschaffung, Berechtigungsvergabe, Systemeinführungen, wiederkehrende Kontrollen: Standardabläufe laufen nach hinterlegten Regeln ab, statt von Zuruf und Erinnerungsvermögen abzuhängen.

Nachweispflichtige Belehrungen & Richtlinien

Verpflichtungserklärungen, Arbeitsanweisungen und Richtlinien werden zur Kenntnis gegeben und aktiv bestätigt. Der Nachweis hält die genaue Textfassung fest, die zum Zeitpunkt der Bestätigung galt.

PROzesse & Workflows in Aktion

Dieser Mitschnitt stammt aus einem Webinar, das wir für eine Interessentengruppe durchgeführt haben. Erleben Sie in kompakter Form, wie aus einem gezeichneten Ablauf ein laufender Vorgang wird.

Funktionen und Vorteile

Erkunden Sie die wichtigsten Bausteine von PROzesse & Workflows – von der Prozessleinwand bis zur Datenübernahme aus Lotus Notes. Klicken Sie auf eine Kachel, um den Screenshot vergrößert anzusehen.

Und das gehört ebenfalls dazu

Bausteine, die im Alltag den Unterschied machen – von der persönlichen Aufgabenliste bis zum Löschprotokoll.

Für Bearbeitende

  • Meine Aufgaben – persönliche Aufgabenliste, gruppiert nach Fälligkeit, mit Suche und gemerktem Ansichtszustand.
  • Aufgabenbearbeitung – Status setzen, Checkliste abhaken, Felder ausfüllen, Dateien anhängen und Stellungnahme verfassen; Zugang per Direktlink aus der E-Mail oder über die Anmeldung.
  • Konfigurierbare Top-Seite – der Bildschirmaufbau einer Aufgabe wird per Drag & Drop festgelegt: hausweit, je Prozessart und je Aufgabenart.
  • Feldvererbung – Angaben aus früheren Schritten erscheinen in späteren Aufgaben als schreibgeschützter Info-Block.

Freigaben & Nachweise

  • Genehmigung per E-Mail-Link – Entscheider stimmen direkt aus der Nachricht heraus zu oder lehnen ab; erreichte Quoren entwerten die übrigen Links.
  • Akzeptanzdialog – Verpflichtungserklärungen und Richtlinien werden aktiv bestätigt; der Nachweis hält die damals gültige Textfassung fest.
  • Protokoll und Prüfverlauf – Statuswechsel, Prüfentscheidungen, Genehmigungen und Weiterleitungen mit Person und Zeitpunkt.
  • Löschprotokoll – dokumentiert gelöschte Objekte und überdauert das Gelöschte selbst.

Berechtigungen & Organisation

  • Kompetenzmatrix – zentrale Übersicht aller Berechtigungen, exportierbar als PDF, Excel und CSV.
  • Rollen- und Gruppenverwaltung – Rechte über Abteilungsgruppen steuern, eigene Rollen selbst anlegen; eine rein lesende Revisor-Rolle ist enthalten.
  • Mandantenfähigkeit – mehrere Häuser in einer Installation, mit eigener Datenbank, eigener Konfiguration und getrennt abgelegten Dokumenten.
  • Anmeldung mit dem Windows-Konto – Single Sign-on über das Active Directory, ohne zusätzliches Passwort.

Kommunikation & Komfort

  • E-Mail-Integration – Systemnachrichten laufen über die zentrale Mail-Infrastruktur; die Mails sind auch in Outlook sauber dargestellt.
  • Textbausteine – wiederkehrende Formulierungen zentral pflegen und wiederverwenden.

Aus PERSOchange wird PROzesse & Workflows

Wer bisher mit der Notes-Anwendung PERSOchange gearbeitet hat, nimmt seine Prozesse mit.

Vorlagen übernehmen statt neu erfassen

Prozess- und Aufgabenvorlagen werden inklusive Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten und Checklisten über die Oberfläche übernommen – ohne Export-Umwege und ohne Zutun eines Systemhauses.

Prüflauf ohne Folgen

Vor dem eigentlichen Import zeigt ein folgenloser Prüflauf, was passieren würde. Bereits übernommene Vorlagen erkennt die Anwendung und überspringt sie – Dubletten entstehen nicht.

Mehr Möglichkeiten als vorher

Was in Notes eine starre Checkliste war, wird zum verzweigten Modell: Weichen, Genehmigungsprofile, Freifeldprofile und das Vier-Augen-Prinzip bilden Varianten in einem einzigen Prozess ab.

Technische Eckdaten

Bewährte Standards, keine Client-Installation, Betrieb im eigenen Haus oder als PaaS.

Merkmal Angabe
Anwendungstyp Webanwendung, serverseitig
Serverumgebung PHP 8.3, MariaDB, Apache
Betriebssystem Windows Server oder Linux
Betriebsmodell On-Premises oder PaaS
Mandantenfähigkeit eigene Fachdatenbank je Mandant
Anmeldung Benutzerkonto oder Active Directory
Arbeitsplatz aktueller Webbrowser, keine Installation
Sprache Deutsch
Zeitzone Europe/Berlin

Häufige Fragen zu PROzesse & Workflows

Antworten auf die Themen, die uns Interessenten am häufigsten stellen.

Ist PROzesse & Workflows das Nachfolgeprodukt von PERSOchange? +
Ja. PROzesse & Workflows ist die vollständig neu entwickelte Webanwendung, die die frühere HCL-/Lotus-Notes-Lösung PERSOchange ersetzt. Der fachliche Schwerpunkt ist geblieben, der Funktionsumfang deutlich gewachsen: grafische Prozessleinwand, Genehmigungsprofile, Freifeldprofile und Mandantenfähigkeit. Bestehende Vorlagen aus PERSOchange können über die Oberfläche übernommen werden.
Brauchen wir BPMN-Kenntnisse oder Programmierung, um Prozesse abzubilden? +
Nein. Ihre Fachabteilung zieht Aufgabenbausteine per Drag & Drop auf eine grafische Leinwand und verbindet sie zum Ablauf. Weichen, Fristen, Verantwortliche, Formulare und Genehmigungswege werden über die Oberfläche konfiguriert – ohne Programmierkenntnisse, ohne BPMN-Schulung und ohne auf ein Release zu warten.
Wie funktionieren Verzweigungen im Prozess? +
Eine Weiche verzweigt den Ablauf abhängig vom Status einer Vorgängeraufgabe oder von der Antwort in einem Formularfeld. Sie unterscheidet drei Zustände: Bedingung erfüllt – der Zweig startet. Bedingung nachweislich nicht erfüllt – der gesamte Zweig samt Folgeaufgaben wird automatisch und protokolliert als „nicht zutreffend“ abgeschlossen, ohne überflüssige E-Mails. Antwort noch offen – der Zweig wartet, statt zu raten.
Wirken Änderungen an einer Vorlage auf laufende Vorgänge? +
Nein. Beim Start eines Vorgangs friert die Anwendung Vorlage, Genehmigungskette, Checkliste, Formular, Verantwortliche und Fristen als Kopie ein. Spätere Änderungen an Ihren Vorlagen wirken ausschließlich auf künftige Vorgänge. Was vor einem Jahr entschieden wurde, ist deshalb heute noch exakt so nachvollziehbar.
Müssen sich Bearbeiter und Genehmiger anmelden? +
Das entscheiden Sie. Aufgaben und Genehmigungen werden per E-Mail mit Direktlink zugestellt und lassen sich mit einem Klick ohne Anmeldung bearbeiten. Alternativ aktivieren Sie die Login-Pflicht für Aufgaben, für Genehmigungen oder für beides. Beides ist eine reine Einstellung im Konfigurationseditor, kein Umbau. Für die reguläre Anmeldung steht zusätzlich Single Sign-on über das Active Directory bereit.
Wie sind Genehmigungen und mehrstufige Freigaben abgebildet? +
Über Genehmigungsprofile mit beliebig vielen Schritten aus Personen oder Gruppen. Je Schritt legen Sie fest, ob alle zustimmen müssen oder eine bestimmte Anzahl genügt (Quorum) und ob der Schritt sequenziell auf die vorherigen wartet oder parallel läuft. Bei Gruppen zählen zur Laufzeit die aktiven Mitglieder. Zustimmungen, Ablehnungen und Begründungen bleiben dauerhaft am Vorgang dokumentiert.
Wie streng lassen sich Berechtigungen steuern? +
Prozess und Aufgabe sind zwei getrennte Schutzobjekte: Wer eine Aufgabe bearbeitet, sieht nicht automatisch den gesamten Vorgang. Ein besonders geschützter Bereich innerhalb eines Prozesses bleibt ausschließlich dem Verfasser vorbehalten. Auch die Systemadministration ist ausdrücklich keine Superrolle – sie verwaltet die Anwendung, sieht aber ohne fachliche Beteiligung keine Prozessinhalte. Eine rein lesende Revisor-Rolle ist enthalten.
Können wir unsere bestehenden Vorlagen aus Lotus Notes übernehmen? +
Ja. Bestehende Vorlagen aus einer HCL-/Lotus-Notes-Anwendung übernehmen Sie über die Oberfläche – inklusive Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten und Checklisten. Ein folgenloser Prüflauf zeigt vorab, was der Import bewirken würde; bereits übernommene Vorlagen werden erkannt und übersprungen, sodass keine Dubletten entstehen. Mehr zum Thema auf unserer Seite zur Notes/Domino-Ablösung.
Ist die Anwendung mandantenfähig? +
Ja. Jeder Mandant arbeitet in einer eigenen Fachdatenbank mit eigenem Anwendungsnamen, eigenen Benutzern, eigener Konfiguration und physisch getrennt abgelegten Dokumenten. Eine Installation, eine Wartung, ein Update – damit ist die Anwendung auch für Verbund- und Rechenzentrumsbetrieb geeignet.
Welche technischen Voraussetzungen gibt es? +
PROzesse & Workflows läuft serverseitig auf PHP 8.3, MariaDB und Apache – unter Windows Server oder Linux, on-premises oder als PaaS. Am Arbeitsplatz genügt ein aktueller Webbrowser, eine Client-Installation ist nicht erforderlich. Aktualisierungen spielt die Anwendung auf Knopfdruck selbst ein; für Server ohne Internetzugang steht der Weg über ein Offline-Paket bereit. Details finden Sie auf unserer Seite zu den technischen Anforderungen.
Gibt es einen Demozugang zum Ausprobieren? +
Ja. Sie können jederzeit unverbindlich einen Demozugang anfordern oder an einem unserer regelmäßigen Webinare teilnehmen.

Bereit für Abläufe, die sich selbst steuern?

Testen Sie PROzesse & Workflows unverbindlich im Demozugang oder vereinbaren Sie eine persönliche Live-Präsentation – wir begleiten Sie von der Übernahme Ihrer bestehenden Vorlagen bis zum produktiven Betrieb.